SELBER MACHEN statt immer nur wollen und reglementieren / Thema: Obstbäume

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SELBER MACHEN statt immer nur wollen und reglementieren / Thema: Obstbäume

SELBER MACHEN statt immer nur wollen und reglementieren

Wer uns in der Politik „Show machen“ vorwirft, hat unsere politischen Anträge und außerpolitischen Bemühungen entweder nicht verstanden oder den Ernst der umweltpolitischen Lage nicht begriffen. Für den waren die weltweiten Proteste am 28.09.20 eine Möglichkeit zur Nachhilfe.

Nehmen wir unseren jüngsten Antrag „Gelbes Band“ als Beispiel. Es verbindet die Themen Umweltschutz, Biodiversität, Klimatische Veränderungen, Umgang mit Lebensmittel, Gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit. Und das besonders Erwähnenswerte an dieser bundesweiten Aktion ist zudem; Es schließt Niemanden aus!

„Politik muss machen und Verantwortung übernehmen. Das bedeutet, dass wir aufhören, anderen oder den Umständen die Schuld für unsere Probleme zu geben, sondern Themen MIT den Menschen aktiv angehen, statt nur drüber zu reden und Menschen zu bevormunden.

Durch unsere Antragstellung im vergangenen Herbst 2019 zur Aufforstung, gibt die Gemeinde Lilienthal nun heimische Gehölze aus. Zudem beantragten wir in dem Umweltpaket ein Geh- und Radwegekonzept, eine 2. Carsharing-Station, Förderung regionales gesundes Essen an den Schulen, weitere Park&Ride-Parkplätze. In allen Punkten ist nun Bewegung, fast jede Sitzung, egal welchen Ausschusses, beschäftigt sich mit der Umsetzung dieser Themen.

Unser neuestes Projekt: Obstbäume

In unserem Antrag zum „Gelbes Band“ geht es weiter darum, dass auch beraten werden soll, ob und wo ggf. weitere Obstbäume und/oder öffentliche Streuobstwiesen geschaffen werden können. Für die Tier- und Pflanzenwelt sind Streuobstwiesen sehr wertvoll. Sie bieten einen Lebensraum, Nahrung und sind durch ihre extensive Nutzung für seltene Tierarten relevant. Streuobstwiesen sind gelebte und umgesetzte Biodiversität.

Der Erhalt und Schutz von alten Streuobstwiesen und die Pflege von Neuanlagen sollte zunehmend auch noch größerer Bestandteil des Naturschutzes in der Gemeinde Lilienthal sein. Zudem sind Obstbäume lebendige Luftfilter und Sauerstoffproduzenten. Es werden während der Photosynthese aus Wasser, Energie und Kohlenstoffdioxid Traubenzucker und Sauerstoff hergestellt, dadurch sind es optimale Kohlenstoffspeicher.

Der Antrag lautet: Der Rat der Gemeinde Lilienthal ruft alle Besitzer und Betreiber auf, sich an der Aktion „Deutschland rettet Lebensmittel!“ zu beteiligen und ihre Obstbäume mit Lebensmittelrettern zu teilen und dem Gelben Band zu kennzeichnen.

Auch in unseren weiteren ehrenamtlichen, äußerst aktiven und unpolitischen Projekten beschäftigen wir uns mit den Themen: Stärkung von Biodiversität, Insektenschutz, Bienen, Niederwild, Bodenbeschaffenheit, Mobilitätswende, nachhaltige Technologie uvm. Alle Projekte fußen auf Grundlage von Freiwilligkeit und Eigenverantwortung. Sie sollen durch Motivation und Handlungsbereitschaft die Menschen zum MACHEN motivieren.

Verbote, Gesetze, Verordnungen, Satzungen, Beiratsgründungen, Arbeitskreise mögen die richtigen Wege für andere sein. Dies erzeugt jedoch vor allem Aufwand/Kosten und eine Umsetzung ist ggf. nur mittel- bis langfristig oder gar nicht gegeben. Wenn dieses zudem noch der eigenen politischen Ideologie oder der Vorbereitung auf die eigene Kandidatur dienen soll, ist dieses zu verurteilen.

Keine andere Fraktion in Lilienthal setzt sich ernsthaft so aktiv für diese Themen ein wie wir.

Das ist in der Umsetzung auch nur möglich mit einem verhandlungsbereiten Bürgermeister und einer realitätsnahen CDU/FDP-Gruppe, die erkannt haben, dass auch wir in Lilienthal was machen müssen und können.

Arbeitskreis-Anträge wie von den Linken, Symbol- und schlecht vorbereitete Regulierungsansätze wie von den Grünen und absolute Rat- und Tatenlosigkeit wie von der SPD helfen hier keinem weiter. Wer hier nichts „MACHBARES“ vorzuweisen hat, ist jedoch gern eingeladen bei unserer aktiven „Show“ und der Umsetzung von wichtigen Themen für unsere Umwelt mitzuwirken, statt nur im Weg zu stehen.

Es geht darum, dass Flora & Fauna und den Menschen im Einklang langfristig und nachhaltig ein gutes und gesundes Leben ermöglicht werden soll – und das MIT den MENSCHEN ohne zu bevormunden oder auszuschließen.

Bild von S.Hermann & F. Richter auf pixabay


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